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NEW STUFF

Showreel
Anna Hentschläger

ABOVE USUAL

Dancing the five Rhythms.

 

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F#CK OFF SLOWLY

a short movie about too much make up, break ups and finding true love… and …. chewing gum!

 

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DENTAL DESIGN

Me behind the lense. Having fun shooting with Daniel Fes for Oliver Reichert di Lorenzen in Hamburg.

For the Imagefilm „Dental Design“ visit : www.fes-films.com

 

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REVENGE

Was Til Schweiger kann, kann ich auch … denn Rache ist süß 😉

new short movie coming up soon…

 

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GREED COUTURE

Be excited about my friend Anastasia Sasypkin’s brand new collection „Greed Couture“ . I love it!

 

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SPECIAL ONE

An epic photoshoot with the girls. Watch what’s behind the scenes….

group 2

 

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RAHIMI SPA

At Rahimi’s Spa you get lots of green smoothies, as we all know, cucumbers are not only good to eat or drink…. got it on my face – feeling rejuvenated.

 

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SAYING GOODBYE

Are we in a relationship now? – you might recognize this thought?!

A short movie about a delicate matter of two lovers directed by Daniel Fes.

 

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SCHÖN SPRECHEN BITTE

 

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HEDDA GABLER

Everyone of us is a little bit Hedda. once loving, once full of hate.

a piece of drama directed by the gorgeous Natalie Ananda Assmann.

Zur Website

 

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  • Anna Hentschläger-image

Anna Hentschläger

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CONTACT ME

kontakt@annahentschlaeger.de

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Ausbildung

• BG/WRG Körnerstraße - humanwissenschaftliches

• Abitur in den Fächern Deutsch, Englisch (vertiefend), Mathematik, Italienisch, Haushalsökonomie, Psychologie und Philosophie

• Freie Schauspielschule Hamburg 2011-2013

• Privatunterricht und Coaching bei Ina Holst, Sebastian Schlösser und Johan Heß

Actress:

- „Hamlet“ in „Etwas ist faul im Staate Dänemark“, Director: Johan Heß
- „Laura“ in „Schön sprechen bitte“, Director: Moritz Adlon
- Girl in „Saw you once and never again“, Empirics, Director: Fabian Mofid
- „Hedda Gabler“ in Hedda Gabler, Salzkammergut Festwochen, Director: Natalie Ananda Assmann
- Face of Greed Couture by Anastasia Sasypkin
- Frida in „Endlich Frida“, Director: Ina Holst
- Above Usual, Fes Films
- Saying goodbye, Fes Films
- Das Vorstellungsgespräch, Director: Luis Menzel
- Das Fest, Director: David Gravenhorst

Creative Director/Director

- Rahimi Spa Imagefilm
- Dental Design
- Vibracostic for Solaris and others
- Private, Wedding, Parties, Special Days of your life

Director:

- Inszenierung im Zuge eines Workshops von dm in München
- Inszenierung im Zuge eines Workshops von dm in Singen/Hohentwiel

Assistance:

- Wie im Himmel - //theater an der rott// (Regieassistenz)
- Greed Couture The Imagefilm (Schnitt)
-

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Als ich also beschloß, am 20. Februar im Jahre 1990 das gemütliche Fruchtwässerchen zu verlassen, erblickte ich mit knapp 4000 Gramm das Neonlicht des Linzer Krankenhauses. Da wurde ich in einen furchtbar häßlichen Strampler gesteckt, so einen mit Clowns drauf, den schon 100 Neugeborgene vor mir trugen. Naja, für meine Eltern war ich trotzdem was Besonderes. Erst sollte ich Franziska heißen, nach meinem Papa. Dem Franz. Aber das änderte sich, als meine Oma durchs Krankenhaus schoss und jeder der Stationsschwestern erklärte, besser gesagt befahl, man dürfe mich nicht aus den Augen lassen, daß ich nicht vertauscht oder geklaut wurde. So bekam ich dann also doch den Namen "Anna", nach meiner Oma.

Als ich ein Jahr alt war, starb mein Opa, nicht der von Anna-Oma sondern der von Heidi-Oma. ich kann mich nicht erinnern, aber irgendwie doch. Heidi-Oma war so anmutig, ich fand, sie sah aus wie ein Schwan, mit ihrer grau-weiß schimmernden, perfekt gelegten, Kurzhaarfrisur, und sie trug immer so lustige große und schwere Ohrringe, die ich Pizzascheiben nannte. Jetzt hat sie dafür runterhängende Ohrläppchen, aber ich finde das schön, ich kann es kaum erwarten, bis ich Falten hab und langgezogene Ohrläppchen, dann sieht man auch weiser aus, das finde ich irgendwie eindrucksvoller.

Das nächste große Ereignis im Hause Hentschläger war wohl, als meine Schwester auf die Welt kam. Im Krankenhaus fand ich das noch okay, da hab ich sie auch halten dürfen und so. Aber dann zu Hause wurde mir das zu bunt. Alles hat sich um sie gedreht! Dabei lag die doch die ganze Zeit nur in ihrem blöden Bett und hat geschlafen, die hat eigentlich immer geschlafen.

Aber dann kamen MEINE Omis und haben SIE in die Wangen gekniffen, und sie hat nur mit ihren großen, blauen, weitaufgerissenen (okay... süßen) Augen ganz geistesabwesend geschaut. Das war schon etwas alienmäßig…

Später konnte ich dann doch noch Gefallen an ihr finden, sie war ganz okay fand ich. Sie musste sowieso machen, was ich wollte, immerhin war ich zweieinhalb Jahre älter, schlauer, erfahrener. Wahrscheinlich bin ich deshalb heute so ein bisschen klugscheißerisch, weil ich damals als Kind zu wenig Aufmerksamkeit bekommen habe. Das braucht mir also keiner mehr aus meiner Familie vorhalten.

Noch besser konnte ich meine Diktatur ausüben, als dann Paul und Peter zur Welt kamen, die Schwester meines Vaters hat nämlich zwei Jungs bekommen. Das war schön, im Garten bei Anna-Oma, unser Zelt-Dorf und die Schaukel unter Opas Kirschbaum, da war es dann wenigstens nicht mehr langweilig. Meine Schwester ist dann immer gleich nach Hause gerannt mit ihrer überdimensionalen Windel und ihren geringelten "Frungstrufn" (Strumpfhosen), wenn ihr was nicht gepasst hat. Das war doch aber klar, daß ICH mich als Prinzessin verkleiden durfte und alle anderen waren selbstverständlich Hofnarr, Diener und so was alles....
Anna-Oma hat dann eigentlich immer zu mir gehalten, immerhin war ich ja das erste Enkelchen.

Also später, als wir dann älter waren, da hat sich das ein bisschen gelegt mit der Diktatur, ich habe uns dann eher als mehr oder weniger gleichwertige Wesen Gottes angesehen. Außerdem musste ich mich doch mit jemandem verbünden, wenn wir zum Beispiel am Sonntag nicht zur Kirche gehen wollten. Mussten wir dann aber meistens doch. Dann haben wir der Frau, die vor uns saß, immer am Hut oder am Pelzmantel rumgezupft, und die hat sich immer umgedreht und so ein komisches Gesicht gemacht, ein bisschen wie Willi Wonka. Meine Schwester war mittlerweile auch richtig cool drauf, mit ihren Fliegerohren sah sie aus wie ein Junge, ich mochte sie.

Irgendwann kam ich dann in die Volksschule St.Georgen an der Gusen. So hieß nämlich der Ort, wo ich aufgewachsen bin. "Ziemlich eingeschlafene Partie" sagt mein Vater immer. Dort ist wirklich nichts los, wenn man das jetzt mal so mit Hamburg vergleicht, aber ich bin froh, dort aufgewachsen zu sein. Und dann sollte ich nach Linz aufs Gymnasium. Ich suchte mir die Schule selber aus. Zu den Klosterschwestern da in Urfahr wollte ich nicht, da wurden am "Tag der offenen Tür" Workshops angeboten, wo man Filzprodukte herstellen sollte. Also was sollte ich da? Ich entschied mich für das Gymnasium Körnerstraße.

Und da lernte ich Holly kennen, die Mütterlichkeit und das Herz in Person. Sie ging mit mir zur Schule, acht lange Jahre bis zur Matura. Wir waren unzertrennlich, und wenn uns mal langweilig wurde, dann hatten wir unsere Alter Egos Günther und Bernhard. Günther und Bernhard hatten beide einen schlimmen S-Fehler und waren auch ein bisschen körperlich behindert. Das fand unsere Deutschlehrerin nicht so lustig, und dann später in Mathe haben wirs irgendwann gelassen, als wir bei sinus und cosinus angelangt waren. Da fingen wir dann an, andere Interssen zu entwickeln, vielleicht auch schon vor sinus und cosinus. Männer und Alkohol zum Beispiel.

Holly glättete ihre Haare immer so lang bis es nach verbranntem Fleisch roch und Dampf aufstieg, wir konnten aufgrund dieser Begebenheit keine Minderung unserer Begehrtheit feststellen. Die (Männer)Welt lag uns zu Füßen. (Das dachten wir zumindest und es hat uns regen Gesprächsstoff geboten während des Unterrichts) Und als ich dann zu Hause ausgezogen bin, weil ich eine Wohnung in Linz bekommen habe, war die Katastrophe perfekt. Dazu muss man wissen, daß ich Chaos beflügelnd finde und immer das tue - bis heute - was ich für richtig halte. Was ich damals für richtig hielt, war im Nachhinein betrachtet vielleicht ein kleines bißchen fraglich. Immerhin hab ichs aber bis zur Matura geschafft. Zitat meiner Mathe-Lehrerin: "Hab garnicht gewusst, dasss die Hentschläger so gescheit is!" - Naja, Mathe war eben nie meine große Leidenschaft.

Ich versuchte, meine Gehirnzellen in wichtigere Dinge zu investieren. Zum Beispiel Sprachen, ist doch auch viel sinnvoller, ich will doch auch nicht anderen Leuten was vorrechnen, sondern mit ihnen kommunizieren, habe ich mir gedacht. Ich liebte es, in andere Länder zu reisen. Und jetzt ist es schon schön, wenn man Freunde auf der ganzen Welt verstreut hat, ich meine, auch irgendwie traurig, aber trotzdem.

Da gabs zum Beispiel Amy, meine Freundin aus Südafrika, klein, rothaarig, sommersprossig. Ich hatte viel zu lachen, wenn sie sich über ihren falschliegenden Pony erzürnte oder einfach nur rummeckerte und alle furchtbar anmachte, weil sie Hunger hatte. (Das ist ja so ein generelles Frauenthema.) Die hatten bei sich im Kühlschrank zu Hause in Kapstadt immer Käse aus der Tube, Cheddar um genau zu sein, ich weiß es, weil ich ein Trauma davon habe, und seitdem kann ich keine Lebensmittel mehr leiden, die aus Tuben kommen. Somit war die Berufswahl Astronautin schon mal auszuschließen, obwohl ich das mit der Schwerkraft-Außerkraftsetzung schon cool finde. Ob man da mit in der Luft schwebenden aus der Tube herausgedrückten Cheddarschnüren eine Skulptur basteln könnte?

Oder zum Beispiel, als ich in Thailand war, bei meinen Elefantenkindern, das war auch sehr abenteuerlich. Ich glaube ja fast, daß, wenn ich eine Reinkarnation von etwas bin, dann von einem Elefanten. Ich habe mich mit denen nämlich gleich auf Anhieb verstanden. Das mit der Reinkarnation is ja so eine Sache, ich hab mir das mal überlegt… aber ich will ja nicht vom Thema abschweifen, hier solls ja ganz und gar um mich gehen, oh wie schön. Das mag ich besonders gern, wenns um mich geht.

Also irgendwie landete ich dann im schönen Wien, um dort zu studieren, was natürlich gar nicht so meins war. Immer dieses ruhig sitzen zwischen den pseudointellektuellen Fensterglasbrillenträgerinnen, eine Sache für sich, und dann durfte ich noch nicht mal meine tollen Studien persönlich bei den Professoren einreichen. (Nein, das geht in der heutigen computerverseuchten Welt alles per Studierenden-Plattform, zumindest für das Fach Publizistik und Komunikationswissenschaften galt das so.) Naja, weil ich das ohnehin etwas uninteressant fand alles, habe ich mich auf eine Reise nach Indien eingelassen, mit meinen neuen Studienkolleginnen im Fach Südasien-, Tibet-, und Buddhismuskunde. Da bin ich ja mal auf ein tolles Studium gestoßen. Da waren immer ganz lustige Menschen und haben Vorträge gehalten über indische Tanzarten, wo man immer so in den Boden stampft und Fingerverrenkungen zu Bildern macht, um im Tanz eine Geschichte zu erzählen. Ich hab mal einen Kurs belegt im Bharatanatyam, aber ich kann mich nur noch an den Lotus und die Schildkröte erinnern. Und über die Rolle der Frau in Indien, und Zwangsheirat und Mitgiftmorde und Tantrismus und so was alles. Also zu dem Thema muss ich mal ein Buch schreiben, das hat mich auf eine grausame und groteske Art irgendwie nicht mehr losgelassen, aber im positiven Sinne. Naja und dann war ich natürlich als bekennende Yogini (Yogapraktizierende) auch mal in einem Ashram, so eine Art Kloster nach indischer Philosophie, die sich Vedanta nennt, dort erhielt ich dann, zwar nicht unter einem Feigenbaum wie bei Siddharta Gautama, sondern eher einem Ahorn oder so was, die Eingebung meines Lebens: Ich musste Schauspielerin werden, und zwar sofort!
Also bewarb ich mich in Wien an einer privaten Schule, dort wurde mir aber gesagt, ich sei arrogant und unfähig, in einem Team zu arbeiten. Naja gut, dann halt nicht in Wien, in Hamburg war ich willkommen!

Und so begann ich meine Ausbildung an der Freien Schauspielschule Hamburg.

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